Der Wasserkrieg in Nahost

von Ulrich Sahm, Jerusalem

JERUSALEM / RAMALLAH (inn) – Das Wasser ist knapp in Nahost und dennoch kein Kriegsgrund. Denn die Wasserverteilung wurde seit 1950 mit Abkommen geregelt. Die jüngst vom Europäischen Parlamentspräsidenten Martin Schulz genannten Zahlen widersprechen sogar offiziellen palästinensischen Angaben.

Die Osloer Verträge und weitere Abkommen regeln seit 1993 die Wasserverteilung zwischen Israel und den Palästinensern. Dennoch wird um das Wasser ein Propagandakrieg geführt.

Der Winterregen speist drei wassertragende Erdschichten, „Aquifer“ genannt. Der See Genezareth wird durch Flüsse aus Israel, dem Libanon, Syrien und Jordanien gefüllt. Hinzu kommen neue Entsalzungsanlagen, sodass Israel heute schon über einen Wasser-Überfluss verfügt. Einzigartig ist die Wiederaufbereitung von 90 Prozent des „Grauwassers“. In separaten Rohren wird es der Landwirtschaft zwecks Bewässerung zugeführt.   weiterlesen…

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