Das Auswärtige Amt, deutsche Textbausteine und der Mord an Juden Von Redaktion Audiatur – 26. August 2019

Israelische Soldaten und Sicherheitskräfte am Ort des Terroranschlags nahe der Quelle Ein Bubin am 23. August. Rina Shnerb, links, wurde bei dem Attentat getötet. Foto Flash90/Facebook
Israelische Soldaten und Sicherheitskräfte am Ort des Terroranschlags nahe der Quelle Ein Bubin am 23. August. Rina Shnerb, links, wurde bei dem Attentat getötet. Foto Flash90/Facebook

Lesezeit: 4 Minuten

Israel trauert um ein junges Mädchen. Rina Shnerb wurde am vergangenen Freitag, eine Woche nach ihrem 17. Geburtstag, bei einem Terroranschlag an einer Quelle in der Nähe der Ortschaft Dolev ermordet.

von Elisabeth Lahusen und Ulrich Sahm

Sie war mit ihrem Vater Eitan und Bruder Dvir in dem beliebten Wandergebiet zwischen Dolev und dem palästinensischen Dorf Dayr Ibzi unterwegs, als ein Sprengsatz explodierte. Ihr Vater und ihr Bruder wurden verletzt. Rina starb. Sie wurde am Freitagnachmittag auf dem neuen Friedhof in ihrer Heimatstadt Lod beigesetzt. Die Terroristen die den Sprengsatz gezündet haben, sind zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Textes noch auf der Flucht.

Die Quelle Ein Bubin wird auch „Danny’s Spring“ genannt, nach dem ermordeten Danny Gonen. Auch Danny kam aus Lod. Am 19. Juni 2015 hatten der 25jährige Danny Gonen und sein Freund Netanel Hadad das Schwimmen im Becken der Ein Buvin-Quelle beendet. Als sie mit ihrem Auto zur Hauptstrasse zurückfuhren, wurden sie von einem Palästinenser angehalten, der um Hilfe zu bitten schien. Als die beiden ihr Auto anhielten, kam der Mann näher und fragte: „Gibt es Wasser an der Quelle?“ und dann schoss er auf die jungen Israelis. Gonen wurde in den Oberkörper getroffen und bewusstlos und schwer verletzt mit einem IDF-Hubschrauber in das Tel Hashomer Hospital gebracht, wo er tot ankam. Sein Freund wurde mässig verwundet. weiterlesen…

Werbeanzeigen
Veröffentlicht unter Frauen - Gottes Töchter | Kommentar hinterlassen

Die antisemitischen Angriffe lassen nur einen Schluss zu

Von Jacques Schuster Chefkommentator

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus hat zwischen 2014 bis 2018 in Brandenburg 492 antisemitische Übergriffe registriert. Bei den Delikten handelte es sich meist um Volksverhetzungen und Schmierereien.

Quelle: WELT/ Nicole Fuchs-Wiecha Autoplay Es wird in Deutschland immer schwieriger, sich als bekennender Jude in die Öffentlichkeit zu begeben. Auch weil Judenhass die wichtigste Größe im politischen Denken des Islam ist. Wann endlich empören sich Imame über die Vorfälle?

War die Staatsreligion des Nationalsozialismus der Antisemitismus, so ist der Judenhass die wichtigste Größe im politischen Denken des Islam. Und das nicht nur in Nordafrika, dem Nahen Osten und Teilen Asiens, sondern vielleicht sogar mit noch mehr Gewicht in der wachsenden muslimischen Gemeinde Europas.

Die Gründe dafür sind zahlreich. Die muslimischen Einwanderer stammen aus Ländern, in denen der Hass auf Juden und auf Israel fast zur Staatsräson gehört. Radikale Prediger haben es daher leicht, schlummernde Vorurteile zu wecken. Woche für Woche zeigt das arabische Fernsehen, das über Satelliten auch hierzulande empfangen wird, welche brutalen Besatzer die Israelis angeblich sind, und preist die Märtyrer, die im Kampf gegen die Feinde Allahs ihr Leben ließen.

Überdies sind nicht wenige junge muslimische Männer – zudem oft auch noch arbeitslos – von einer ziellosen Angriffslust getrieben, für die sie ein Ventil suchen. Längst hat sich in Europa und in Deutschland eine Kultur der Gewalt herausgebildet, in welcher die kleine Minderheit der europäischen/deutschen Juden ein naheliegendes Angriffsziel sind, das zu attackieren bislang weniger riskant ist als Übergriffe auf die Mehrheitsgesellschaft, obwohl auch die vorkommen.

Veröffentlicht unter Frauen - Gottes Töchter | Kommentar hinterlassen

Die Westbank – Frag Calev Myers

Veröffentlicht unter Frauen - Gottes Töchter | 1 Kommentar

Palästinenser: Kein Frieden und keine Versöhnung mit den „Ungläubigen“

Kürzlich haben die Palästinenser begonnen auf den Islam zurückzugreifen, um ihren vehementen Widerstand gegen die Normalisierung der Beziehungen mit Israel zu rechtfertigen. Palästinensische Führer und Aktivisten haben lange Zeit politische und nationalistische Gründe angeführt, um ihre Ablehnung jeglicher Form der Normalisierung mit Israel zu erklären – der Islam ist nun ein neuer Faktor.

von Khaled Abu Toameh

Die zunehmende Diskussion über die Möglichkeit, dass einige arabische Länder ihre Beziehungen zu Israel normalisieren, hat die Palästinenser veranlasst, eine Kampagne zu starten mit dem Ziel, die arabischen Führer zu drängen, von einem solchen Schritt Abstand zu nehmen. Die jüngste Kampagne trägt den Titel: „Normalisierung ist ein Verbrechen.“

Beamte der Palästinensischen Autonomiebehörde, die nicht als besonders religiös bekannt sind, haben arabische Staaten gewarnt, dass die Normalisierung mit Israel einem Verrat gleichkommt. Mahmoud al-Aloul, stellvertretender Vorsitzender der regierenden Fatah-Fraktion der Palästinensischen Autonomiebehörde (unter der Leitung von Mahmoud Abbas), ging so weit, die arabische Normalisierung mit Israel als „Stich in den Rücken der Palästinenser“ zu beschreiben.

Weiterlesen…

Veröffentlicht unter Frauen - Gottes Töchter | 1 Kommentar

10 Ways Israel Changed The World

Veröffentlicht unter Frauen - Gottes Töchter | 1 Kommentar

Made in Israel – Water

Veröffentlicht unter Frauen - Gottes Töchter | Kommentar hinterlassen

Ben Yehuda – a man lived his dream

Veröffentlicht unter Frauen - Gottes Töchter | Kommentar hinterlassen

Wie ich erfuhr, dass Juden keine Menschen fressen

Veröffentlicht unter Frauen - Gottes Töchter | Kommentar hinterlassen

Israel’s OrCam to help blind people cast vote independently

Eine wunderbare Erfindung! Vielen Dank Israel

https://www.timesofisrael.com/israels-orcam-to-help-blind-people-cast-vote-independently/?utm_source=Startup%20Daily

Veröffentlicht unter Frauen - Gottes Töchter | Kommentar hinterlassen

Wie Deutschland Judenmörder finanziert

Shira öffnete kurz die Augen und fragte nach ihrer Mutter. Sie hielt ihre Hand und drückte sie, dann schlief sie wieder ein.

Wie Deutschland Judenmörder finanziert

Von Thomas Eppinger

Am Tag davor hatte sie noch um ihr Leben gekämpft.

Zusammen mit ihrem Mann Amichai Ish-Ran stand die 21-Jährige vergangenen Sonntag an einer Bushaltestelle in Ofra, einer kleinen Siedlung in Judäa und Samaria, das man meistens Westjordanland nennt, als Palästinenser in einem weißen Auto vorbeifuhren und auf die Wartenden feuerten. Im Kugelhagel wurden sieben Menschen verletzt, am schwersten die in der 30. Woche schwangere Shira. Die Kugeln trafen sie in den Unterbauch. Die Rettung brachte Shira und Amichai, der in die Beine getroffen worden war, nach Jerusalem ins Shaare Zedek Medical Center, wo das Baby mit einem Kaiserschnitt zur Welt gebracht wurde. Sechs Stunden lang kämpfte ein zwanzigköpfiges Ärzteteam um das Leben der jungen Mutter.

Zwischendurch habe es eineinhalb Stunden lang so ausgesehen, als würden sie den Kampf verlieren, berichtete Shiras Mutter, nachdem feststand, dass ihre Tochter die Operation überstanden hatte. Für Shiras Baby ist der Kampf noch nicht vorbei. Das Frühchen hat viel Blut verloren, sein Zustand ist kritisch. Neun Monate sind Shira und Amichai erst verheiratet, und jetzt liegt die Mutter im künstlichen Tiefschlaf und das Baby schwebt zwischen Leben und Tod. Man mag sich nicht vorstellen, was die junge Familie in diesen Tagen durchstehen muss.  weiterlesen…

Veröffentlicht unter Frauen - Gottes Töchter | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen