Ich bin für die Zweistaatenlösung – Wirklich! Ein Altstar gibt Auskunft

In einem Radiomonolog erklärt Israels beliebter Sänger, Schauspieler und Moderator Yehoram Gaon die Zweistaatenlösung – einfach und verständlich.

Ich gestehe, dass ich für die »zwei Staaten für zwei Völker« bin. Aber zuerst müsste mir jemand, der wirklich kompetent ist, erklären, was dieser Ausdruck bedeutet, den alle dreimal am Tag wiederholen, als sei er das Shmona-Esrey, das Gebet der 18 Segensprüche. »Zwei Staaten für zwei Völker« … kann mir jemand erklären, von welchen Völkern dabei die Rede ist? Von welchen Staaten die Rede ist? Nur, damit ich das mal verstehe: Sprechen wir von einem jüdischen und einem palästinensischen Staat, oder sind wir uns über die Definitionen noch gar nicht im Klaren? Ich habe das noch nicht verstanden…

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Die Familie Stolperstein

Die Lieblingsjuden der Deutschen heißen Herr und Frau Stolperstein und ihre Kinder. Sie widersprechen nicht, sprechen gar nicht, kennen ihren Status, liegen am Boden und geben ein gutes Gefühl. Es ist nicht schlimm, wenn man auf ihnen herumtrampelt. Vor allem aber sind sie tot!

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die meisten Deutschen lieben ihre Stolpersteine. Sie sind stolz auf sie. weiterlesen…

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Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa

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Ein christlich-arabischer Diplomat und Anwalt spricht über Araber, Juden und den Frieden

Anlässlich einer Veranstaltung am 27.09.2014 von Med Israel for Fred (Mit Israel für Frieden) im Haus der Literatur in Oslo hat George Deek, ein arabischer Christ, als Geschäftsträger der Botschaft Israels in Norwegen eine fesselnde Rede gehalten. Aus Platzgründen ist der Text hier nur auszugsweise zu lesen.      – Red. 

https://i1.wp.com/hashivah.org/wp-content/uploads/2017/05/fl-jjdc-deek-0928-20160927.jpgWenn ich durch die Straßen meines Heimatortes Jaffa wandere, durch die Gassen der Altstadt, entlang der Häuser im Stadtteil Ajami, wenn ich die Fischernetze am Hafen sehe, werden in mir die Geschichten von 1948 lebendig, dem Jahr, das meine Stadt für immer veränderte.

Eine dieser Geschichten handelt von einer der ältesten Familien in dieser uralten Stadt, der Familie Deek, zu der ich gehöre. Vor 1948 hat mein Großvater Georg, nach dem ich benannt wurde, als Elektriker beim Elektrizitätswerk Rotenberg gearbeitet. Und da Jaffa ethnisch gesehen eine gemischte Stadt war, hatte er natürlich auch einige jüdische Freunde. De facto haben ihm seine Freunde im Elektrizitätswerk sogar Jiddisch beigebracht. Er war einer der ersten Araber, die diese Sprache beherrschten.

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Das jüngste Gerücht über Israel

Sigmar Gabriel vor seinem Treffen mit Israel's Präsident Reuven Rivlin in Jerusalem am 25. April 2017. Foto Yonatan Sindel/Flash90
Sigmar Gabriel vor seinem Treffen mit Israel’s Präsident Reuven Rivlin in Jerusalem am 25. April 2017. Foto Yonatan Sindel/Flash90

Israel kann sich vor der Flut falscher, giftiger und gehässiger Anwürfe kaum mehr retten. Dabei geht es nicht um die sogenannten „fake-news“ aus sozialen Medien, sondern um gezielte Diffamierung im Namen der Diplomatie.

Die ungeheuerliche „Demokratie“ des Herrn Gabriel

Deutschlands SPD-Aussenminister Sigmar Gabriel, bekanntlich auch Vizekanzler in der grössten europäischen Demokratie, erklärte gegenüber dem Hamburger Abendblatt: „Die aktuelle Regierung sei nicht Israel, auch wenn sie das gern so darstelle.“

Man muss die israelische Regierung oder gar ihren Premierminister weder mögen noch der Politik zustimmen. Zu behaupten, sie sei nicht Israel, ist ein grundsätzlicher Verstoss gegen die Regeln der Demokratie. Benjamin Netanjahu ist nun mal demokratisch gewählt und hat gemäss allen Regeln der Kunst eine Mehrheitskoalition auf die Beine gestellt. Würde Gabriel auch behaupten, dass Frau Merkel nicht für Deutschland spricht und Herr Trump nicht für die USA?  weiterlesen…

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