Ich wünsche Jerusalem den Frieden

A lovesong to my Jewish friends and a lovesong to Jerushalayim

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ISRAEL – das Wunder vor unseren Augen

(Eva-Maria Falkenhagen, Mai 2012)

Kurz vor seinem Tod spricht Jesus eindringlich mit seinen Jüngern über das Ende der Welt und über seine Wiederkunft.  Der Feigenbaum soll euch dafür ein Beispiel sein: Wenn seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, dann wißt ihr, daß es bald Sommer ist. Wenn sich dies alles anbahnt, sollt ihr wissen: Mein Kommen steht unmittelbar bevor.“ Mt 24,32-33

Der Feigenbaum ist in der Bibel das Symbol des jüdischen Volkes bzw. Staates. 2000 Jahre lang war dieser Feigenbaum außerhalb seines Bodens und hatte kein Leben. Jedoch hat Jesus deutlich gemacht, dass gerade dieser Feigenbaum beobachtet werden soll. Wenn er wieder saftig wird und Blätter bekommt, dann ist der Sommer nah. Seit dem 14. Mai 1948 steht dieser Feigenbaum wieder in Saft und Kraft und unglaubliche viele Prophetien haben sich bereits erfüllt.

Ich möchte uns vor Augen malen, in welch unsagbar aufregenden Zeit wir leben. Wir sind Zeugen der Rückkehr des jüdischen Volkes von den Enden der Erde.Wunder_Artikel

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Dudu Fischer singt “Exodus”

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Give peace a chance

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Die Wahrheit über den Konflikt

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4223890,00.html

Kommentar: Ein Soldat, der in der West Bank diente, sagt, dass die Blutrünstigkeit und Gewalttätigkeit der Araber das wirkliche Hindernis für den Frieden ist

In der vergangenen Woche kehrte ich von einer einmonatigen Reservisten-Übung in Judäa und Samaria zurück. Es war mein erster Einsatz in der Region seit meinem vorgeschriebenen IDF- Wehrdienst.

Ohne Zweifel sieht man die Dinge mit ganz anderen Augen, wenn man ein paar Jahre älter geworden ist. Verschiedene Situationen werden klarer und neue Zusammenhänge tun sich auf. Vergessen sie alles, was ihnen bislang erzählt wurde: Straßensperren, Kontrollen, Demütigungen, Apartheid? Nein, zumindest nicht hier in der Region. Ich fand eine andere Realität vor, und nachstehend gebe ich Ihnen meine Eindrücke diesbezüglich wieder.

Jeder Mensch hat natürlich das Recht, über irgendetwas geschockt zu sein, je nachdem, was ihm gelehrt wurde an moralischen Werten und bezüglich seiner Weltanschauung. Einige sehen bereits ein moralisches Verbrechen in einer Militärpatrouille, die einen Palästinenser für eine Sicherheitskontrolle stoppt, und sie sind tief erschüttert oder geschockt darüber. Ich habe für mich beschlossen, über ganz andere Dinge geschockt und entsetzt zu sein.

Ich war geschockt darüber, dass einige Israelis in ihrem täglichen Tagesablauf unter permanenter Lebensgefahr stehen, und dass eine jüdische Siedlung durch einen Sicherheitszaun massiv abgeschottet werden muss, um zu verhindern, dass die Bewohner der Siedlung abgeschlachtet werden. Ich verstand plötzlich, wie schockierend es ist, im Dreck auf der Lauer zu liegen, nahe einer jüdischen Siedlung, am Vorabend eines Feiertags, nur um den Mord an den Juden durch die einheimische Bevölkerung zu verhindern. Selbstverständlich ist ein solcher Feiertag immer ein willkommener Termin für Terrorgruppen, um Juden noch ein wenig mehr zu schaden und ihnen Schmerz zuzufügen.

Ich war geschockt darüber, dass den Juden nicht erlaubt werden konnte, im Tal unterhalb ihrer Siedlung spazieren zu gehen, dass sie die umliegenden Dörfer nicht betreten dürfen, weil sie Gefahr laufen, nicht lebend wieder herauszukommen. Ich war geschockt darüber, dass ihre Bewegungsfreiheit so massiv eingeschränkt ist, dass sie zu bestimmten Tageszeiten ihre Siedlung nicht verlassen dürfen, und dass sie der permanenten Bedrohung der Steinigung, des Beschusses und des Lynchmordes gegenüberstehen.

Über Jahre hinweg hören wir immer wieder die Lüge, dass unsere Präsenz dort ein Hindernis für den Frieden darstellt, während wir gleichzeitig die abwegigsten und befremdlichsten Ausflüchte und Rechtfertigungen für den mörderischen Terror hören. Niemand gibt uns eine Erklärung für das Blutbad in Hebrons jüdischer Siedlung im Jahre 1929, also ca. 38 Jahre,  bevor Judäa und Samaria eingenommen wurden. Uns wird nicht gesagt, dass zwischen 1949 und 1956, mehr als 300 jüdische Zivilisten durch palästinensische Terrorangriffe ermordet wurden.

Verhindern eines Massakers

Niemand spricht darüber, dass die Palästinensische Befreiungsorganisation bereits 1964 gegründet wurde, also bereits drei Jahre, bevor Judäa und Samaria unter dem Befehl des IDF- Generalstabschefs Yitzhak Rabin eingenommen wurden. Jedes Territorium, das bis heute den Palästinensern übergeben wurde, ist dazu benutzt worden, um die Terrorinfrastruktur auszubauen, und das jüngste Beispiel – der einseitige Abzug aus Gush-Katif – zeigt dies nun wirklich ganz klar und offensichtlich.

Die Palästinenser machen ihren Hass auf Israel nicht an dem Soldaten fest, der am Kontrollpunkt steht. Das ist natürlich nur meine eigene persönliche Meinung. Sie verbreiten ihren Hass im Fernsehen der Palästinensischen Autonomiebehörde und im Fernsehen der Hamas, wo Juden mit Affen und Schweinen verglichen werden, die nur den Tod verdient haben. Sie verbreiten ihren Hass, indem sie die Menschen in den Moscheen, in den Schulen und durch die Fotos der Märtyrer aufhetzen, die jede freie Wand und die Hausecken in den Städten Judäas und Samarias schmücken.

Sie leiten die Motivation zum Hass von den palästinensischen Ikonen ab, von Marwan Barghouti und vom Massenmörder Yasser Arafat. Sie werden motiviert durch große Plätze und Fußballstadien, die den Namen von Terroristen tragen. Jahre der Aufhetzung und Verteufelung Israels zeigen ihre Wirkung.

Zu meinem Bedauern musste ich leider feststellen, dass die Gleichung eigentlich klar und einfach ist: Ohne unsere Anwesenheit dort wären wir Zeugen eines Massakers an Juden durch die Hände der Araber in einem Ausmaß, das die Unruhen von 1929 eher wie Kinderkram erscheinen lassen würden.

Es gibt keinen Zweifel daran, dass IDF- Soldaten im Rahmen ihres Dienstes einer komplizierten Situation in der Region gegenüberstehen. Meine Kameraden und ich, die einberufen wurden, um dort zu dienen, kamen nicht mit dem Vorsatz, vergossenes Blut zu sehen, Gott bewahre, oder etwa die Ehre der Palästinenser mit Füßen zu trampeln und sie zu demütigen. Genau das Gegenteil ist der Fall.

Wir alle stehen im Einklang mit den zionistischen Werten wie Toleranz und dem Wunsch nach Frieden, unabhängig davon, ob wir mit linksorientierten oder rechtsgerichteten Ansichten erzogen wurden. Ich weiß, dass die wirkliche Linke nichts zu tun hat mit radikalen Aktivisten oder mit gewalttätigen Anarchisten, die Steine in Richtung der IDF- Truppen schleudern. Für mich wird die wirkliche Linke durch Menschen wie Rabin repräsentiert, möge er in Frieden ruhen. Es bedeutet Zionismus, Aufbau und gegenseitige Annahme. Auch wenn wir nicht immer in allen Punkten übereinstimmen, so stehen wir doch vereint und kämpfen Schulter an Schulter.

Wenn wir die politische Debatte mal für einen Moment beiseite legen, so muss ich sagen, dass ich stolz bin, in Judäa und in Samaria zu dienen. Ich bin stolz darauf, dass Dank meines Dienstes und der meiner Kameraden die Bewohner das Passahfest in Sicherheit feiern konnten, ohne ermordet zu werden. Ich bin stolz darauf, dass ich an der Straßensperre, an der ich diente, verhindert habe, dass ein Messerheld oder ein Sprengkörper über die Grenze einsickern konnte. Ich bin auch stolz darauf, dass durch meine Anwesenheit Steinwürfe gegen jüdische Autos verhindert wurden. Ich bin stolz auf die Ausführung aller dieser Aufträge, und dass ich Mord und die Verletzung menschlichen Lebens verhindert habe.

Yaniv Blumenfeld, 25 Jahre, lebt in Zentral-Israel und diente in den Fallschirmjäger- Einheiten                       Yaniv Blumenfeld  02.05.2012

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The MOST Important Video About Israel You’ll Ever See!

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‘Flytilla’ Activists Receive ‘Welcome’ Letter from Israel

The Israeli government has issued an official “welcome” letter to the pro-‘Palestinian’ “flytilla” activists.
By Rachel Hirshfeld

First Publish: 4/14/2012, 11:00 PM
Border Police Prepare for Flytilla

Border Police Prepare for Flytilla
Israel news photo: Flash 90

The Israeli government has issued an official “welcome” letter to the pro-‘Palestinian’ “flytilla” activists who plan on arriving in the country on Saturday and Sunday. It reads as follows:

“Dear Activists,

“We appreciate your choosing to make Israel the object of your humanitarian concerns.

“We know there were many other worthy choices.

“You could have chosen to protest the Syrian regime’s daily savagery against its own people, which has claimed thousands of lives.

“You could have chosen to protest the Iranian regime’s brutal crackdown on dissent and its support of terrorism throughout the world.

“You could have chosen to protest Hamas rule in Gaza, where terror organizations commit a double war crime by firing rockets at civilians and hiding behind civilians.

“But instead, you chose to protest against Israel, the Middle East’s sole democracy, where women are equal, the press criticizes the government, human rights organizations can operate freely, religious freedom is protected for all - and minorities do not live in fear.”

“Therefore, we suggest you solve the real problems of the region first, and then come back and share your experiences with us.

Have a nice flight,” the letter concludes.

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Passover Miracles? You Ain’t Seen Nothing Yet!

by Rabbi Tuly Weisz

While we all love and enjoy Passover, Jewish tradition says something surprising about the future of this beloved holiday. According to one opinion in the Talmud, at the end of times, we are not even going to talk about the Exodus from Egypt anymore because those miracles will be entirely overshadowed by what God has in store for us. Blood, frogs, lice… that’s nothing compared to what the Almighty has planned for the future redemption of the Jewish people. How could there be any miracles greater than the 10 plagues?! How could anything top the splitting of the sea?! The answer lies in a close reading of Jeremiah 23 :

’Behold, days are coming’, says the Lord, ‘when they will no longer say, ‘As God lives, who brought the Jews out of the Egypt,’ but, ‘as God lives, who raised and returned the Jews from the northern lands and from every country into which I had driven them, and they will dwell on their own Land.’

What will make the future redemption even greater than our Exodus from Egypt is that it will be accompanied by the greatest biblical miracle ever imagined : the In-gathering of the Exiles.

After 2,000 years of separation from the Land, it would be historically unprecedented if even a small number of Jews were to rediscover our ancient homeland. However, Jeremiah promises that Jews will return, not only as an isolated community here and there, but from all four corners of the world! On the most basic level, this pipe dream would have been logistically impossible just one century ago : the communication and transportation challenges were insurmountable.

There was no one language to communicate with all of world Jewry, and even if there was, there was no way to reach all of them spread out to the far flung corners of the earth. And even if you could reach them, there was no good way to get to the Promised Land, and even if somehow large numbers of Jews got there, there was not even the most basic infrastructure to absorb them : there were no modern roads, plumbing or any other kind of industry to speak of. The list goes on and on. Who would have imagined that in the last century entire Jewish communities have picked up and resettled in the Land of Israel, just as the prophet described, and for for the first time since Jeremiah spoke those words, a majority of the world’s Jewry lives under a Jewish government, in one of the most advanced countries in the world?!

The first Israeli Chief Rabbi Abraham Isaac Kook (1865-1935) explained that this is precisely why the miracle of our future/current redemption is even greater than the miraculous Exodus. It would have been easier for God to break the laws of nature like He did with the Ten Plagues and the Splitting of the Sea, than to orchestrate our return to Israel through natural means. Yet, He has begun to do just that with the miraculous restoration of the Hebrew language, the in-gathering of Jews from Arab and African countries, the upheaval of the Holocaust and the rebirth of the Jewish State after 2,000 long years of exile.

Passover is our time to explore the miracles that God performed for us long ago and appreciate His active role in our own lives as well. Those of us fortunate enough to live in this generation where we see with our own eyes the fulfillment of these grand Biblical prophesies were put here for a reason and must not merely stand by as passive onlookers. This Passover, make a commitment to connect with Israel, pray for Israel, support Israel and play a leading role in the most exciting drama of human history and the greatest Biblical miracles ever described.

Rabbi Tuly Weisz is the director of the Israel365 project and Teach for Israel. He is an important member of the United with Israel team. He would love to hear from you and can be reached at RabbiTuly@UnitedwithIsrael.org.

UnitedWithIsrael / Photo : Comming home to Israel! (UWI)
05.04.2012

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Wie Israel von der UNO diskriminiert wird

Wie Israel von der UNO diskriminiert wird

Als die Welt im Mai 1945 vor den Trümmern des 2. Weltkrieges stand, wurde am 24. Oktober ein Zusammenschluss von Staaten ins Leben gerufen, der eine ähnliche Katastrophe in Zukunft verhindern sollte. “Die Vereinten Nationen sind entstanden aus der Asche des Holocaust”, erinnerte deren Generalsekretär Kofi Annan noch diesen Sommer. Vor allem beruht die Organisation “auf dem Grundsatz der souveränen Gleichheit aller ihrer Mitgliedsstaaten”, heißt es im Artikel 2 der UNO-Charta von 1945.

von Jörn Schumacher

Mittlerweile sind 191 Staaten Mitglieder in der UNO. Aber schafft diese große Zahl unterschiedlichster Länder ein gerechtes Urteilsvermögen? Tatsächlich scheint sich die Energie dieser Welt-Organisation besonders auf ein Land zu konzentrieren, das die Größe Hessens hat und fast genauso jung ist wie die UNO selbst. Etwa 6,8 Millionen Menschen leben dort. Von den 690 Resolutionen der UN-Vollversammlung, die vor 1990 angenommen wurden, waren 429 gegen Israel gerichtet. Ebenso im Weltsicherheitsrat, der, wie sein Name sagt, immer dann tätig werden soll, wenn die Sicherheit in der Welt gefährdet ist: Von seinen 175 Resolutionen, die vor 1990 verabschiedet wurden, waren 97 gegen Israel gerichtet.

Es gibt viel Leid auf der Erde, viele Länder, Despoten und Kriege – doch ein Drittel ihrer Zeit widmet die UNO Israel.

In der UN gibt es einen Block von 52 islamisch geprägten Staaten, die fast jedes Mal geschlossen gegen Israel stimmen. Tatsächlich ist Israel das einzige Land, das von der UNO als “nicht-friedliebendes Land” bezeichnet wurde. Ausdrücke wie “Genozid” und “ethnische Säuberung” werden in der UNO nur in Bezug auf Israel verwendet. Noch keine einzige Resolution wurde etwa verabschiedet, um die PLO oder die Angriffe arabischer Länder auf Israel zu kritisieren. Vielleicht ist der Grund darin zu finden, dass die PLO kein Staat ist und damit nicht wie andere kritisiert werden kann? Doch seltsamerweise ehrt die UNO gerade die PLO seit 1974 mit einer Sonderstellung und 1998 richtete die Vollversammlung den Palästinensern eine Sonderstellung als nicht stimmberechtigtes Mitglied des Gremiums ein.

“Dringlichkeitssitzungen” ruft die UNO zusammen, wenn schnell gehandelt werden muss. Seit 1965 fanden zehn solcher schnell zusammen tretenden “Emergency Special Sessions” statt. Sie betrafen Ungarn (1956), den Kongo (1960), Afghanistan (1980) und Namibia (1981), die übrigen sechs befassten sich ausnahmslos mit Israel. So auch die letzte. Sie begann am 24. April 1997 – und dauert bis heute an. Seit mehr als sieben Jahren ist sie “open ended”, und sie berät ausschließlich über das “besetzte Ostjerusalem und die anderen besetzten palästinensischen Gebiete”. Hier starben seit Beginn der ersten Intifada 1987 3.600 Palästinenser.

Mangelhafte Relation

Diese Angelegenheit ist für die UNO dringend, während die Völkermorde in Ruanda, im Sudan oder auf dem Balkan, bei denen Millionen Menschen getötet wurden, hoffentlich von selbst wieder abklingen. Auch die Besetzung Tibets durch China, die Eroberung Ost-Timors durch Indonesien, die des Libanons durch Syrien, die etwa 200.000 Toten in Algerien – sie waren der UNO keine Dringlichkeitssitzung wert. Als der ägyptische Präsident Nasser im Mai 1967 die UN-Truppen aus dem Sinai verscheuchte, um seine Truppen an der israelischen Grenze aufmarschieren zu lassen, schwieg die UNO. Wenn in Afghanistan und anderen islamischen Staaten gemäß dem islamischen Recht der Scharia Zehntausende hingerichtet werden, schweigt die UNO. Zu Bürgerkriegen im Kaschmir, in Liberia, an der Elfenbeinküste, in Nigeria und Tschetschenien, wo Moslems gegen Nicht-Moslems kämpfen, schweigt die UNO. Ebenso zu Folter und Tötung in China. In Nordkorea führt Kim Jong Il einen regelrechten Holocaust an seinem Volk durch. Schätzungsweise 360.000 koreanische Flüchtlinge in China interessieren die UNO nicht.

Die Liste der Probleme in der Welt könnte weiter verlängert werden. Zu Sklaverei und Misshandlungen von Frauen wie in Pakistan, Nigeria und Indonesien kommen Krankheiten wie Aids, Malaria und Polio, sowie Katastrophen wie Erdbeben und Überflutungen. Gegen einen Saddam Hussein, der Juden, Kurden, Kommunisten, Turkomanen und Schiiten verfolgte und über eine Millionen Menschenleben auf dem Gewissen hat, darunter schätzungsweise 300.000 aus dem eigenen Land, richtet die UNO nichts weiter aus als eine Latte von warnenden Resolutionen. Die UNO will den Frieden in der Welt sichern, hält jedoch still, wenn ein Diktator über Jahrzehnte hinweg seine Nachbarländer Iran, Kuwait und Israel angreift, Giftgas einsetzt und bis zum Schluss klarmacht, damit keineswegs aufhören zu wollen.

Israel und die Menschenrechte

Die UN-Kommission für Menschenrechte hat in ihren Resolutionen in den letzten 30 Jahren zu mehr als ein Viertel Israel verurteilt. Staaten wie Syrien oder Libyen scheinen für die UN-Menschenrechtler nicht existent. Nein, nicht ganz: sie durften selbst elf bzw. acht Jahre in der Kommission sitzen. Andere Mitglieder der UN-Menschenrechtskommission sind Kuba, China und bis 2003 Syrien. Syrien unterstützt nachweislich Terror-Organisationen wie die Hisbolla, Hamas und Islamischer Dschihad. Die USA wurden 2001 nach 54 Jahren ununterbrochener Mitgliedschaft für drei Jahre aus der Menschenrechtskommission herausgewählt.

Aber vielleicht steckt noch ein Fünkchen Gerechtigkeit dahinter? Etwa weil ja im Grunde jedes Land Mitspracherecht hat? Unglücklicherweise ist es Israel als einzigem Land verwehrt, Mitglied der Menschenrechtskommission zu werden. Der Grund: Israel gehört zu keinem der fünf Regionalkommissionen, welche die fünf Kontinente repräsentieren. In die asiatische Gruppe, zu der es geografisch gehört, durfte Israel nicht, das wussten die arabischen Staaten zu verhindern. Im Mai 2000 wurde Israel eine vorläufige Mitgliedschaft in der Regionalgruppe der Westeuropäischen Gruppe “und anderen” (WEOG) erlaubt. Hier darf es sich jetzt alle vier Jahre neu um eine Mitgliedschaft bewerben. Ein Mitspracherecht in den wichtigeren UN-Organen ist ausgeschlossen.

Flüchtlinge sind nicht gleich Flüchtlinge

Allein im Jahr 2002 verabschiedete die UN-Vollversammlung 20 Resolutionen, in denen Israel wegen seiner Politik gegenüber den Palästinensern kritisiert wird. Sie erwähnten mit keiner Silbe den palästinensischen Terror. Im November 2003 reichte Ägypten vor der UNO eine Resolution ein, die das Leiden der palästinensischen Kinder anprangert. Sie wurde Anfang 2004 angenommen. Israel wollte es wissen und entwarf eine Woche später eine ähnliche Resolution, in der es lediglich die “palästinensischen” Kinder durch “israelische” ersetzte. Die Palästinenser und ihre Unterstützer waren außer sich: sie nannten es einen “schmutzigen Trick” und benutzten den arabischen Block, um die vorgebrachte Resolution durch Umformulierungen zu entwaffnen. Daraufhin zog Israel sie zurück.

Die Deutsche Stiftung für UNO-Flüchtlinge geht davon aus, dass weltweit mehr als 40 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und massiven Menschenrechts­verletzungen sind. Die UNHCR der UNO, die sich um etwa 19,9 Millionen Flüchtlinge weltweit kümmert, beschäftigt etwa 5.000 Mitarbeiter. Als im Jahr 1948 Israel aufgrund des UN-Teilungsplanes seine Unabhängigkeit ausrief, lebten etwa 1,3 Millionen Araber dort. Einen Tag nach der Staatsgründung eröffneten gleichzeitig fünf arabische Nationen den Krieg gegen Israel. Etwa 600.000 Araber flüchteten aus Israel. In umgekehrter Richtung flohen rund 825.000 Juden aus arabischen Ländern nach Israel. Während jüdische Flüchtlinge in Israel sofort aufgenommen und integriert wurden, lehnten die arabischen Länder die Aufnahme der palästinensischen Flüchtlinge ab. Im Dezember 1949 gründete die UNO-Generalversammlung daraufhin ein eigenes Flüchtlingshilfswerk – UNRWA. Ursprünglich als kurzfristige Überbrückungshilfe gedacht, musste das Mandat alle drei Jahre verlängert werden. Es besteht bis heute. Etwa zur selben Zeit, 1947, flohen etwa 8 Millionen Hindus aus Pakistan und 6 Millionen Moslems aus Indien, als die beiden Staaten gegründet wurden. Die UNO reagierte nicht.

Nach der Definition des UNHCR gilt als Flüchtling, wer “durch die gut begründete Furcht verfolgt zu werden … sich außerhalb des Landes seiner Nationalität befindet”. Nachkommen von Flüchtlingen sind demnach keine Flüchtlinge mehr. Für die palästinensischen Flüchtlinge sieht die UNO eine Sonderregelung vor: für sie sind Flüchtlinge auch deren Nachkommen. Die Definition des UNHCR sorgt dafür, dass im Laufe der Zeit die Flüchtlings-Bevölkerung verschwindet; die der UNRWA sorgt dafür, dass sie immer weiter anwächst. Derzeit sind heute bei der UNRWA 4,1 Millionen palästinensische Flüchtlinge registriert. Dabei kümmert sich bei der weltweit agierenden UNHCR statistisch ein Mitarbeiter um 3.400 Flüchtlinge. Für die Palästinenser leistet sich die UNO einen Luxus von 25.000 Mitarbeitern; das macht 164 Flüchtlinge pro Mitarbeiter.

Probleme mit dem Sicherheitszaun

Der Sicherheitszaun, den Israel um das Westjordanland baut, und der noch vor seiner Fertigstellung den Terror um fast 90 Prozent verringert hat, verurteilten der Internationale Gerichtshof und daraufhin die UNO als “illegal”. Marokko, welches die Verurteilung unterstützte, hat in der Westsahara einen noch viel längeren Verteidigungswall errichtet, der eine Fläche von der Größe der alten Bundesrepublik einschließt – finanziert von der EU. Die UNO schweigt auch, wenn in Indien ein ähnlicher, 500 Kilometer langer Sperrzaun zum Schutze vor muslimischen Terroristen aus Pakistan errichtet wird. Inzwischen hat auch Botswana begonnen, seine Grenze zu Simbabwe abzudichten – mit einem gut drei Meter hohen Elektrozaun. Und keinen kümmert’s.

“Kein anderes Land muss solche ungerechtfertigten Angriffe und ständigen Diskriminierungen innerhalb des UN-Systems hinnehmen”, klagte vor einem Jahr Israels Außenminister Silvan Schalom vor der UN-Vollversammlung in New York. “Seit mehr als drei Jahrzehnten verabschiedet die Vollversammlung jedes Jahr eine Litanei von Resolutionen, die darauf abzielen, Israel zu diskreditieren, seinen Interessen zu schaden und die Gesinnung seiner größten Feinde zu fördern”, so der Außenminister weiter. Israel zeige stets Willen, endlich Frieden zu schließen. Doch mit einer UNO, die es hauptsächlich darauf abgesehen hat, Israel anzugreifen, bleibt das schwierig.

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Publiziert in „Der Israelreport“ 5/04

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My name is Israel

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